Über dieses Rennen
Der Ötztaler Radmarathon startet und endet in Sölden und führt über fast 230 km Alpenstraßen zwischen Österreich und Italien. Dieser jährliche Rad-Gran Fondo, den es schon seit 1982 gibt, hat vier Bergpässe und dabei kommen rund 5.500 Höhenmeter zusammen. Das Event gilt als eines der härtesten überhaupt, wegen der langen Distanz, den vielen Anstiegen und vor allem dem heftigen letzten Anstieg, der kommt, nachdem man in Italien die Grenze überquert hat. Aktuell ist das Ötztal der feste Standort, und Ötztal Tourismus kümmert sich seit den 2000ern um die Organisation.
Die Strecke startet mit 127 km in Österreich, es geht hoch zum Kühtai, dann über den langen, aber nicht so steilen Brenner Pass, bevor man nach Trentino-Alto Adige kommt. In Italien wartet dann der Passo Giovo, ein 15.5 km langer Anstieg mit durchschnittlich 7.3%, danach kommt der Passo Rombo, ein 28.7 km langer Anstieg, wo die Steigung bis zu 14% erreicht. Nach dem letzten Pass geht's die letzten 29 km zurück nach Österreich und dann bergab Richtung Sölden. Die allererste Ausgabe ging noch gegen den Uhrzeigersinn von Innsbruck aus, und das Rennen wechselte später zwischen verschiedenen österreichischen Orten, bevor es dann Sölden als festen Start- und Zielort bekam. Laila Orenos hält bei den Frauen den Rekord mit fünf Siegen, und bei den Männern führt Ekkehard Dörschlag mit vier Siegen die Bestenliste an.