Über dieses Rennen
Die Course de l'Escalade füllt Genfs Straßen jedes Jahr im Dezember mit Straßenläufen, Walkern, Kinderläufen, Eliterennen und tausenden Einheimischen in Kostümen. Das ist mehr ein Leichtathletik-Fest als nur eine Rennserie, wo Amateure und Profis am gleichen Wochenende starten und die Anmeldungen jetzt bei etwa 60.000 gedeckelt sind. Seit 1990 ist es das größte Event dieser Art in der Schweiz, und die meisten Läufer kommen aus der Region Geneva. Das Programm hat sich von einem einfachen Straßenlauf zu einem vielseitigen Angebot entwickelt, darunter Mixed-Rennen, Kinderläufe, Walking- und Nordic Walking-Kategorien, Eliterennen, eine Staffel und die FlexiMix-Option, bei der Läufer mitten im Rennen entscheiden können, ob sie zwei oder drei Runden laufen.
Die Läufe führen durch die Innenstadt von Geneva, mit Ziel im Parc des Bastions, und Abschnitte gehen auch in die unteren Gassen, während Blaskapellen spielen. Das Besondere ist La Marmite, ein nicht-gewerteter 3.6 km Lauf, der eher für Kostüme und Feiern gedacht ist als für Bestzeiten. Diese Tradition hat sich nach und nach entwickelt, nachdem bei den ersten Ausgaben kaum verkleidete Läufer dabei waren. Dann wurde es mit La Marmite offiziell, was Familien, Freunden und informellen Gruppen einen festen Platz beim Event gab. In den letzten Jahren waren bei La Marmite schon Hasen, Dinosaurier, Schokoriegel, Comicfiguren, Tic-Tac-Boxen und leuchtende Wolken dabei. Der Name geht auf Genfs Escalade-Geschichte und die berühmte "Mère Royaume"-Episode zurück, sodass das Rennen irgendwo zwischen Sport, lokaler Geschichte und einem Stadtfest liegt.