Die Internationale Inferno-Rennen, die in Mürren, Schweiz, stattfinden, schließen die Inferno Week mit dem Inferno Downhill ab. Es ist kein Stadionrennen, sondern eine Massenstart-Abfahrt. Die erwartete Siegerzeit liegt bei sechs bis sieben Minuten, was bedeutet, dass selbst die schnellsten Fahrer hier deutlich länger unterwegs sind als bei einer normalen Weltcup-Abfahrt.
Der 82. Inferno Downhill fand nach frischem Neuschnee über Nacht statt, was die Teilnehmer ausgebremst und zu einer Siegerzeit von 7:16.47 für Mathias Reber aus Niedersimmental führte. Reber hatte die Woche zuvor auch schon die Hexenabfahrt gewonnen, und Fahrer aus dem Berner Oberland haben die Podestplätze bei Frauen und Männern weitgehend dominiert. Das Rennen wurde gestoppt, nachdem mehr als die Hälfte der Starter im Ziel war, weil ein 69-jähriger Teilnehmer kurz vor dem Ziel kollabiert und trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche verstorben war. Die Veranstalter werteten die Ergebnisse derer, die schon im Ziel waren, und schränkten die abendlichen Feierlichkeiten im Alpine Sports Center Mürren ein.