Die Formel-1-Autos drehen auf dem 3.3 km langen Circuit de Monaco 78 Runden, was einer Renndistanz von 260.5 km entspricht. Der Monaco Grand Prix findet jedes Jahr Ende Mai statt und wird schon seit 1929 ausgetragen. Er war sogar schon Teil der allerersten Saison der Formula 1 World Championship, was ihm eine echt lange Geschichte unter den Rennen der Serie beschert.
Monaco gilt als das langsamste Rennen im Kalender. Die enge Strecke bietet kaum Überholmöglichkeiten, weshalb immer wieder über seinen sportlichen Wert diskutiert wird. Ein gefährlicher Punkt ist der Tunnelausgang, wo die Fahrer bei hohem Tempo vom Dunkeln ins Helle wechseln und dabei kurzzeitig fast blind sind. Nelson Piquet hat das Fahren in Monaco mal treffend als "cycling around the living room" beschrieben. Trotzdem zieht das Event immer noch viele an – wegen der Tradition, den vollen Grandstands und weil es ein wichtiges social gathering für die globale Elite ist. Lange Zeit hatte der Rennplan einen ganz eigenen Rhythmus, mit practice sessions am Donnerstag und dem Freitag als rest day. Ayrton Senna hält mit sechs Siegen den Rekord für die meisten Erfolge, und McLaren hat die meisten constructor victories mit 16, gefolgt von Ferrari mit 11.