Die 24-Stunden-Lauf-WM in Albi setzt die Nationalmannschaften der Ultraläufer auf eine 1,5 km-Runde im Stadium municipal d’Albi im Süden Frankreichs. Das Prinzip ist klar: Die Läufer:innen laufen einen ganzen Tag durch, und wer am Ende die meisten Kilometer auf dem Buckel hat, gewinnt. Organisiert wird das Ganze von Albi 24H zusammen mit der Stadt Albi und der International Association of Ultrarunners. International geht’s zu, mit 47 Nationalteams und rund 420 Starter:innen. Der Weltrekord liegt bei 319,6 km – da sieht man, wie weit das über normalen Marathon hinausgeht.
Die Strecke ist kurz, präzise vermessen und wird von Offiziellen kontrolliert, also zählt jeder Meter. Der Start ist am Samstagmorgen, dann geht’s durch die Nacht bis in den nächsten Morgen, und plötzlich wird aus der Stadionrunde ein Kampf gegen Pacing, Verdauung, Schlafmangel und Team-Support. Am Tag davor gibt’s noch einen Umzug durchs Zentrum von Albi, von der Place du Vigan über die Rue Mariès bis zum Grand Théâtre zur Eröffnungsfeier. Die Ergebnisse werden einzeln und pro Land gewertet – zuletzt lag Großbritannien vor Australien und Japan, Frankreich war auch ganz vorne mit dabei.