Der PolarNight Marathon startet in Tromsø, Norwegen, ziemlich nah an 70 Grad nördlicher Breite. Das ist im Winter, wenn die Sonne einfach nicht über den Horizont kommt. Der Halbmarathon dort, der jedes Jahr im Januar stattfindet, ist weltweit der nördlichste AIMS-zertifizierte Halbmarathon überhaupt. Das ist schon eine Kulisse, die kaum ein anderer Straßenlauf bieten kann: Echte arktische Dunkelheit, nicht nur ein Start vor Sonnenaufgang.
Die Strecke wird von Fackeln beleuchtet, und bei klaren Nächten kann man vielleicht sogar Polarlichter am Himmel sehen, während man läuft. Unter den früheren Gewinnern sind echt viele nordische Athleten, vor allem Norweger, aber auch Läufer aus Spanien, Schweden, Dänemark, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Südafrika. Jens-Kristian Berg hat das Männerrennen in den ersten Jahren oft gewonnen, und Hilde Aders hat später bei den Frauen eine ähnliche Bilanz hingelegt.