Über dieses Rennen
Die Lejonbragden, Schwedens erster 100 km Ultralauf, fand damals in Lund, Südschweden, statt. Angefangen hat das Ganze als ein einfacher Langstrecken-Wettkampf, organisiert von LUGI Friidrott. Die Schuhfirma Lejon war damals Hauptsponsor und Namensgeber. Der erste Durchlauf war dann vorbei, als der Sponsor sich zurückgezogen hat. Später wurde es aber wiederbelebt, und zwar unter dem neu gegründeten Verein Löparföreningen Lejonbragden. Im neuen Format konnten die Teilnehmer dann auch einen 50 km Lauf mitmachen, also eine kürzere Ultra-Distanz zusätzlich zu den vollen 100 km.
Streckendetails sind zwar nicht super gut dokumentiert, aber die Bedeutung des Rennens für die schwedische Laufgeschichte ist eindeutig: Die Lejonbragden hat maßgeblich dazu beigetragen, den Ultralauf in Schweden zu etablieren und weiterzuentwickeln. Rune Larsson, ein bekannter schwedischer Ultraläufer, hat bei den ersten 100 km Läufen Top-Ergebnisse geholt und dort auch seine persönliche Bestzeit aufgestellt: unter sieben Stunden. Elsie Eriksson war die erste offizielle 100 km Siegerin bei den Frauen, Waltraud Reisert hat einen deutschen Sieg geholt, und Sofia Kay hat sich nach der Wiederbelebung des Rennens später mit mehreren Siegen hervorgetan.
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