Über Radfahren & Laufen in TrierTrier: Grundlagenkilometer und Anstiege durch die Weinberge
Laufen: Wenn's einfach und immer wieder geht, laufen die Leute hier am Moselufer, auf der Bahn im Moselstadion Trier oder starten an den Kaiserthermen. Der 54RunningClub trifft sich sonntags um 10:30 Uhr für 5K und 15K Läufe. Mittwochs um 19:00 Uhr gibt's 10K oder Intervallläufe. Freitags gibt's auch spezielle Läufe, und mit 323 Mitgliedern ist die Szene hier gut am Start. Im Moselstadion Trier hat man mit dem Flutlichtmeeting Trier ein richtiges Ziel für die Bahn-Beine. Der Kalender hält Läufer mit dem Firmenlauf Trier, dem 40. Internationalen Trierer Stadtlauf, dem Frauenlauf Trier und dem 37. Bitburger-0,0%-Silvesterlauf Trier schön auf Trab.
Radfahren: Für entspannte base miles, ohne groß nachdenken zu müssen, fahren die Locals den Moselradweg. Der Radweg führt in weiten Kurven an der Mosel entlang bis nach Trittenheim und dann weiter bis Bernkastel-Kues. Die Strecke verläuft fast ausschließlich auf asphaltierten Wegen und ist super ausgeschildert. Wenn das Z2 mal Abwechslung braucht, nutzen wir auch den Saar-Radweg, die Salm-Mittelmosel Tour und die Obermosel Tour. Club-Energie bekommen Radfahrer aus Triers breiterer Sportszene, zum Beispiel vom SV Eintracht Trier 05, den Gladiators Trier, DJK/MJC Trier und FSV Trier-Tarforst. Im Norden warten die Anstiege der Eifel, im Süden das Hunsrück-Plateau, und die Weinberghänge machen die Arbeit eh klar.
Saison: Von Frühling bis Herbst ist in Trier die beste Zeit für Laufen und Radfahren. In diesen Monaten packen die Leute hier lange Läufe, Intervalle, gran fondo miles und entspannte Mosel-Runden rein. Am 25. Juli 2019 ist die Temperatur sogar mal auf 6°C gefallen, als eine Hitzewelle aus dem Ruder lief. Radfahrer kriegen trotzdem einen guten Flow auf der Straße, weil es zwischen Trier und Cochem fast immer einen separaten Radweg auf einer Uferseite gibt, abseits der Hauptstraße. Der Winter ist immer wieder kalt, aber nicht extrem. Läufer nutzen weiter die Bahn und Stadtrouten, während Radfahrer an kalten Morgen und bei kürzerem Tageslicht vorsichtiger unterwegs sind.