Wings for Life World Run
Beim Wings for Life World Run geht's weltweit gleichzeitig los. Egal ob bei den großen, organisierten Flagship-Events, in kleinen Gruppenläufen oder alleine mit der App – alle starten sonntags Anfang Mai um 11:00 UTC. Dieser globale Charity-Lauf, den es seit 2014 jedes Jahr gibt, spendet alle Startgebühren an die Forschung für Rückenmarksverletzungen. Das managt die österreichische Wings For Life foundation. Das Rennformat ist echt simpel, aber auch total besonders: Es gibt keine feste Ziellinie. Dreißig Minuten nach dem Start nimmt ein Catcher Car die Verfolgung von hinten auf und wird dabei immer schneller. Für jeden ist der Lauf vorbei, wenn das Catcher Car ihn überholt. Der Gesamtsieger ist derjenige, der die weiteste Strecke zurücklegt, bevor er geschnappt wird. Das Event bringt Profis, Hobbyläufer, Anfänger und Rollstuhlfahrer in einer einzigen globalen Bestenliste zusammen. Bei den Flagship-Runs gibt es ein echtes Catcher Car, während die App-Läufe die Verfolgung für alle simulieren, die alleine oder in kleineren lokalen Gruppen unterwegs sind. In Polen findet das wichtigste Flagship-Event in Poznan statt. Die Strecke startet an der Poznan International Fair, geht dann die Roosevelt Street entlang zum Kaponiera roundabout und weiter vorbei an der Adam Mickiewicz University. Adam Malysz hat schon mal das polnische Catcher Car gefahren und so die bewegliche Ziellinie super ins lokale Spektakel und die Grundregel des Rennens eingebunden. Die Stiftung hinter diesem Event wurde von Heinz Kinigadner und Dietrich Mateschitz gegründet, nachdem Kinigadners Familie schwere Rückenmarksverletzungen erlitten hatte. Das zeigt die direkte Verbindung zwischen dem Rennen und dem medizinischen Zweck, den es unterstützt.