Über Radfahren & Laufen in PotsdamPotsdam Grundlagenkilometer
Laufen: Als Potsdamer läuft man hier durch Parks, an Schlössern vorbei und immer wieder am Wasser entlang. Der Sanssouci Park ist da quasi der Standard, weil du dort viele km an Wegen hast, ein paar sanfte Hügel und diesen echt steilen Anstieg in der Nähe vom Sanssouci Palace. Der Hauptweg zieht sich 2 km von Ost nach West Richtung Neues Palace, und die Lindenallee packt nochmal 2 km westlich vom New Palace drauf. ABSOLUTE RUN MEILENWEIT hält die soziale Seite unkompliziert: Jeden Mittwoch um 18:30 gibt's den Meilenweit Community Run, Treffpunkt ist ab 18:15 im Laden. Die wichtigsten Läufe sind der proWissen-Lauf, die Preussische Meile, der Potsdamer Silvesterlauf und der 20. ProPotsdam Schlösserlauf.
Radfahren: Als Radfahrer fährt man in Potsdam wegen dem Havelwasser, den Parkstraßen, dem Gravel-Feeling und den soliden base miles. Die Havel, der Templiner See, Griebnitzsee, Tiefer See, Jungfernsee, Heiliger See, Sacrower See, Groß Glienicker See und der Bodensee sorgen dafür, dass sich die Fahrten nie eingeengt anfühlen. Im Sanssouci Park gibt's sanfte Hügel, wenn du mal mehr Widerstand willst. Der Kleine Ravensberg und die hügelige Moränenlandschaft sind die Spots, wo die Potsdamer hingehen, wenn aus Z2 Intervalle werden sollen. Hier orientieren sich Radfahrer eher an Routennamen als an konkreten Radsportvereinen. Die 3. Heidi-Challenge - Etappe1 Tour Werder und Etappe2 Tour Teltowkanal sind die festen Anker-Rides, während Saint Gravel@Bodensee und der 53. Bodensee-Radmarathon die Gran Fondo- und Gravel-Energie reinbringen.
Saison: Juni ist der beste Monat in Potsdam, und der Sommer bietet meist mildes bis warmes Training mit Höchstwerten um 23 bis 24 °C. Trotzdem sollte man heiße Tage nicht unterschätzen, denn der 2. Juni war in Potsdam mal ein richtig heißer Tag, und ein überfüllter erster Kilometer kann das Pacing ganz schön durcheinanderbringen. Läufer halten sich an schattige Parkrunden, und Radfahrer nutzen die Seen- und Havelrouten für längere Z2-Einheiten, ohne dass jede Fahrt gleich ein crit wird. Im Winter ändert sich der Rhythmus. Schnee ist im Winter normal, die Tiefstwerte liegen fast den ganzen Winter unter dem Gefrierpunkt, und man stellt sich auf gleichmäßigere Läufe, vorsichtigeres Fahren und eine Cyclocross-mäßige Geduld ein.