Über Radfahren & Laufen in BiałystokTrainings-Notizen aus Białystok
Laufen: Wir hier in Białystok nutzen die Stadt wie ein riesiges Parksytem zum Laufen, weil Parks, Plätze und Waldgebiete einfach 32% der Stadt ausmachen. Branicki Palace und Planty sind super für entspannte Runden vom Stadtzentrum aus. Die Schlossrunde ist 5 km lang und perfekt für Intervalle, schnelleres Z2 und unsere Club-Abende. Fundacja Białystok Biega, Klub Biegostok und Stowarzyszenie Nadaktywni trainieren alle dort. Die Trasa Generalska bietet lange, ruhige Läufe mit kaum Beleuchtung. Półmaraton Białostocki, Białystok Biega 5 km, Szybka Dycha und die Voivodeship Cross-Country Championships sind unsere Fixpunkte im Kalender.
Radfahren: Wir Radfahrer starten auch von diesem grünen Rand der Stadt aus, und unser üblicher Treffpunkt ist unterm Sprint Podlasie Cycling Center an der ul. Sienkiewicz. Das Open Cycling Training Białystok bringt Rennrad- und MTB-Fahrer zusammen, wenn jemand ein paar base miles abspulen will, einen härteren Zug braucht oder einen Tag fast wie bei einem gran fondo simulieren möchte. Das Sprint Podlasie Cycling Center ist da echt ein klarer Mittelpunkt für die Szene. Die Ulica Sitarska geht in die ul. Świętokrzyska über und bietet einen langen Anstieg für die Kraft. Im Las Antoniukowski gibt’s Hügel, Sandwege und auch flachere Stücke, wenn man mal Lust auf Cyclocross oder singletrack hat. Der Pietrasze Forest hat noch den Hügel und einen schönen Aussichtspunkt zu bieten.
Saison: Die Stadt ist am schönsten, wenn die warme Jahreszeit kommt und die Wege belebt sind. Im Sommer gibt’s warme, kontinentale Tage, da starten wir dann früher, haben immer Wasser dabei und nutzen die Trasa Generalska oder Ciołkowskiego, wenn wir unser konstantes Z2 ohne viele Stopps fahren/laufen wollen. Im Frühling wird’s im Zwierzyniec matschig, aber Läufer können auf den befestigten Wegen drumherum bleiben. Der Winter ändert das Spiel für beide Sportarten. Lange Frostperioden, wenig Sonne und Schnee oder feuchte Phasen verlagern das Laufen mehr auf die festeren Parkwege. Radfahrer kürzen die Einheiten auf der Straße, halten die offenen Trainings flexibel und sparen sich die größeren Anstrengungen für bessere Untergründe auf.