Über Radfahren & Laufen in Saint-NazaireTrainingsnotizen aus Saint-Nazaire
Laufen: Hier in Saint-Nazaire halten wir Läufer es gerne einfach und küstennah. Der Küstenweg ist auf 5 km gepflastert und beleuchtet. Er hat ein paar sanfte Hügel, danach geht's auf dem Ch. Douaniers Gravelweg weiter, sobald man den Villès-Martin Beach hinter sich lässt. Die 5 km Schleife ist super, wenn man für Intervalle nicht viel Aufwand will. Der unbefestigte Weg um den See ist 6 km lang. Bei SNOS SA ist die Club-Atmosphäre entweder Chrono oder Mollo. Ekiden de l'Estuaire, Foulées Nazairiennes, Ronde des douaniers und 10 Km du Parc Paysager sind hier die Ankerrennen.
Radfahren: Als Radfahrer in Saint-Nazaire holt man sich die base miles auf der Route bleue und an den offenen Rändern der Mündung. Man fährt am besten nach Osten, da ist das Schwemmland flacher, zwischen der Brière und der Loire-Mündung. Nach Süden hin geht's runter zur Brière, wenn du eher den Marschland-Rhythmus suchst statt knackiger Anstiege. Im Westen und Norden wird's hügeliger, mit Granit und metamorphem Gestein, und am Hang von Guérande merkst du, ob die Kletterbeine da sind. Radsportvereine sind hier nicht explizit erwähnt, deswegen ist die Szene eher routen- als cluborientiert. Run & Bike Saint-Nazaire ist das Anker-Event für Multisportler.
Saison: Frühling, Sommer und Herbst sind hier die besten Monate. In diesen Monaten gibt's hier 6 Stunden Sonne am Tag, da legen wir Fahrten, Tempoläufe und entspannte Runden am Wasser gerne um die langen, hellen Tage herum. An der Küste bleibt die Luft frisch für Z2, und die Seerunde ist praktisch, wenn der Wind mal bläst. Der Winter bleibt mild, Schnee gibt's kaum, also bleiben Läufer und Radfahrer am Ball. Regen gibt's oft, 116 Tage im Jahr, aber die 792 mm im Jahresmittel sind nicht wirklich intensiv. Im Stadtzentrum verlagert sich das Training dann eher auf beleuchtetes Pflaster, kurze Runden und konstante base miles.