Über Radfahren & Laufen in HeidelbergTrainingsnotizen aus Heidelberg
Laufen: Wenn Heidelberger Läufer richtig Bock auf Trail-Beine haben, geht’s an den Neckar, auf den Philosophenweg, den Heiligenberg, Königstuhl, Gaisberg oder den Weißer Stein. Die Locals fangen locker in der Altstadt oder im Stadtzentrum an und geben dann Gas, wenn aus Intervallen Bergläufe werden. So eine Runde über 22 km mit 54 m Höhenunterschied passt gut für ruhigere base miles. Wer Anschluss sucht, schaut mal beim Heidelberger TV, der TSG Rohrbach, dem SV Nikar Heidelberg oder dem Deutscher Alpenverein Sektion Heidelberg vorbei. Fixpunkte im Laufkalender sind der Trailmarathon Heidelberg, der Reischmann Bahnstadtlauf Heidelberg, NCT-LAUFend gegen Krebs und der 1. Neckarsteiglauf 50km.
Radfahren: Heidelberger Radfahrer sind schnell mit dem Rad unterwegs, und die Stadt unterstützt das mit 260 km Radwegen. Wenn Z2 ein bisschen mehr Landschaft braucht, kurbeln die Locals die Electoral Palatinate Axis route, die Electoral Palatinate route oder die Bergstraße cycle route. Für richtige Road-Power ist der RSV Heidelberg e. V. der Verein, den man kennen muss. Die 9. Heidelberger Panoramatour bietet steile Anstiege, weite Ausblicke und echtes Radsport-Feeling. Königstuhl liegt südlich der Stadt auf 568 m, Heiligenberg erhebt sich nördlich auf 445 m, und Gaisberg bietet mit 375 m noch eine knackige Alternative. Der Oden Forest und der Little Oden Forest sind super für Kletterbeine; die Upper Rhine Plain ist perfekt für schnellere Kilometer.
Saison: Der Frühling legt ab Mitte Februar los, und die Locals nutzen die Zeit für base miles, bevor die größeren Race-Blöcke anstehen. Der Sommer geht von Juni bis September, und bei Tagestemperaturen um die 30 °C sind frühe Starts ganz normal. Hitzewellen können Heidelberg auch mal auf 40 °C bringen, da halten Läufer und Radfahrer die Intervalle kurz, Wasser griffbereit und lange Z2-Einheiten fern von der größten Mittagshitze. Einzelne Gewitter sind dann oft das Zeichen, dass das stabile Sommerwetter vorbei ist. Der Winter bleibt meistens mild, aber leichte Nachtfröste gibt’s in den kältesten Monaten schon. Regen gehört dann dazu, und cyclocross, nasse Trail Runs und ruhige Ausdauerfahrten ersetzen die scharfen Einheiten.