Über Radfahren & Laufen in LublinTrainings-Notizen aus Lublin
Laufen: Wenn man einfach nur seine täglichen Kilometer abspulen will, läuft man hier an der Bystrzyca entlang, durch den People's Park, in Czechów oder direkt in der Innenstadt. Der Zemborzyce Lake ist super für entspannte Z2-Runden und längere Läufe am Wochenende. Das Lublin Upland im Westen ist echt fordernd, weil die Lößschluchten ordentlich Biss reinbringen, ohne dass man gleich in die Berge muss. Eine Strecke dort hat 70 km mit 290 m Höhenunterschied – das ist schon ein richtiger Marathon-Check. Eine andere kommt auf 58 km und 303 m hoch. Die lokalen Vereine sind AZS UMCS Lublin, Lublinianka und Motor Lublin. Polmaraton Lubelski, Maraton Lubelski, 10 Tysięcy Kroków und Czechowska Piatka sind die Rennen, die hier jeder kennt.
Radfahren: Für die ruhigen base miles fährt man hier meistens südlich zum Zalew Zemborzycki. Wenn es dann ans Klettern geht, orientiert man sich eher westlich. Der Westen hat echt die besten Höhenmeter, weil die Lößschluchten die kurzen Intervalle richtig knackig machen. Eine Route dort hat 8 km und 228 m hoch – das reicht locker für eine ordentliche Samstagsrunde. Eine andere ist 3 km lang und bringt 275 m Höhenmeter. Und eine weitere Strecke innerhalb von Lublin hat 9 km und 126 m hoch. Die Vereine, die hier im Radsport angesagt sind, sind KM Cross Lublin und LSKT. Tour De Pologne Women, Lubelski Maraton Turystyczny und Lubelski Duathlon sind hier die großen Events.
Saison: Juni und Juli bringen den besten Trainingsrhythmus. Da sind die meisten Leute hier auch auf dem Rad unterwegs. Die Sommer sind warm, deshalb verlegt man Intervalle oft in den frühen Morgen und hält Z2-Einheiten an der Bystrzyca oder am Zalew Zemborzycki, wenn der Tag so richtig losgeht. Für kurze Läufe geht die Innenstadt immer noch, und der See ist super, wenn man kalkulierbare Runden drehen will. Der Winter ändert die Stimmung dann schnell, denn die Lubliner Winter sind kalt und feucht. Läufer bleiben dann eher im flacheren Osten und Süden, wenn es um den Untergrund geht. Radfahrer sparen sich den anspruchsvolleren Westen für bessere Tage auf. Und Cyclocross-Beine machen dann mehr Sinn als Gran Fondo-Pacing.