Über Radfahren & Laufen in TurinTrainingsnotizen aus Turin
Laufen: Die Locals laufen meistens zuerst am Po, weil die Wege am Flussufer super für lockeres Z2 sind, vom Parco del Valentino Richtung A4. Die Wege am Wasser ziehen sich 5 km von einem Ende zum anderen, und der Park ist am schönsten, wenn im Herbst die Bäume am Po gelb und rot werden. Im Parco Pellerina kann man gut konstante Runden drehen, da gibt's etwa 4 km Wege, und im Ruffini Park macht man seine Bahneinheiten. Der Parco Della Rimembranza ist 8 km südöstlich von Turin und perfekt für Hügel- und Trailläufe. Torino Gathering und der Polito Running Club organisieren immer wieder Social Runs. Der Torino City Marathon, Torino City Half Marathon, TuttaDritta, 100 Km delle Alpi und 24 Ore di Torino/100 Km sind die festen Termine im Kalender.
Radfahren: Die Locals radeln für eine lockere Runde am Po entlang und klettern dann für die härteren Einheiten in die nahen Alpen. Die Superga Hill Loop ist der Klassiker zum Testen, und die Superga Basilica sitzt auf einem 672 m hohen Hügel – perfekt, wenn du Intervalle mit Aussicht willst. Die Colle della Maddalena Ride ist ein weiterer knackiger Anstieg hier in der Gegend, während Col del Lys, Colle della Bassa und Sacra di San Michele weiter westlich für längere Base Miles gut sind. Die Val Susa Gravel Loop bietet Schotter- und Asphaltstraßen, und bei Gravellando a sud-est di Torino findest du südöstlich noch mehr Schotterwege. Polito Cycling und ASD POLITO CYCLING organisieren Gruppenfahrten, Trainingslager und Events.
Saison: Frühling und Herbst sind die besten Monate, weil Turin so nah an den Bergen ist, aber das Wetter nicht jeden Tag hart ist. Im Sommer ist die Luft in den Hügeln mild und in der Ebene richtig heiß, deshalb machen die Locals ihre Intervalle früh und heben sich längere Z2-Einheiten für den Po, Superga oder die Monferrato-Hügel auf. Das Rekordtief lag am 11. August 2003 bei 6°C. Der Winter ist mäßig kalt und trocken, und Schneefälle sind nicht ungewöhnlich, auch wenn größere Mengen eher selten sind. Läufer nutzen weiterhin die Parks und Flusswege, während Radfahrer bei passenden Bedingungen eher auf kürzere Runden, konstante Klettertage und Cyclocross-freundlichen Untergrund ausweichen.