Über Radfahren & Laufen in PiacenzaTrainingsnotizen aus Piacenza
Laufen: Hier in Piacenza halten wir das Laufen einfach. Die 9,75 km lange Stammstrecke startet an der Piazza della Cittadella und endet an der Piazza de' Cavalli. Für die lockeren Läufe nehmen wir die kürzeren, eingezeichneten Strecken, von Piacenza 1 bis zur UISP Marcia dei 4 Ponti Route. Die UISP Marcia dei 4 Ponti Route liefert dir 34 km mit 60 m Höhengewinn, wenn du mal kontrolliertes Volumen brauchst. Der Val Luretta Trail ist dann was für den richtigen Trailtag, mit bis zu 1100 m Höhenmetern. Im Kalender stehen außerdem die Caminada de Casal, Marcia delle Prugne, Camminata delle Tre Valli, 4 Piazze Running, Strawoman, Carpinus Trail und das Trofeo Annicchetta.
Radfahren: Wenn wir flache base miles brauchen, fahren wir Locals nach Norden. Der Radweg entlang des Po ist direkt vor der Stadt, und die 66 km lange Runde startet und endet in Piacenza, immer dem Po Cycleway folgend, auf lombardischer und Emilia-Romagna-Seite. Für die richtige Arbeit geht's dann nach Süden. Die Nure-Flussfahrt liefert 56 km ab Piacenza, und die Straße zieht zwischen Bettola und Farini mit 6-7% an. Der große Tag verbindet Val Nure und Val Trebbia über mehr als 130 km. Der Passo del Mercatello beißt nach Ferriere richtig zu, und die Abfahrt nach Marsaglia zieht sich über 17 km. Die PolimiRide ist unser Radsport-Hauptevent hier.
Saison: Der Frühling bringt Piacenza seinen besten, lockeren Rhythmus. Am Po gibt's im Frühling Ackerland, alte Backsteinhäuser und jede Menge Wildblumen, da fühlen sich Z2-Fahrten und entspannte Läufe ganz natürlich an. Im Sommer ticken die Uhren anders. Wir Locals gehen früh raus, weil die Sommer heiß und schwül sind, und Intervalle fühlen sich einfach besser an, bevor der Tag richtig drückend wird. Im Herbst bleiben die Trebbia- und Nure-Straßen super für die gran fondo-Vorbereitung, mit sanften Anstiegen und Abfahrten, die echt Spaß machen. Im Winter zieht es die Läufer wieder auf die flacheren Stadtrouten und zum gleichmäßigen Halbmarathon-Training. Radfahrer bleiben öfter im Norden für base miles und heben sich die südlichen Anstiege für klarere Tage auf.