Über Radfahren & Laufen in ModenaTrainingsnotizen aus Modena
Laufen: Hier in Modena laufen wir vom Centro storico raus Richtung San Cataldo, Crocetta, Buon Pastore und San Faustino, wenn wir entspannte Grundlagenkilometer auf der Pianura Padana sammeln wollen. Im Stadtzentrum gibt's kurze Runden auf Asphalt, und der Wettkampfkalender in der Nähe sorgt für die nötige Schärfe. Du kannst auch mal 10 km mit 401 m Höhenmetern machen, wenn flaches Z2 nicht gerade auf dem Plan steht. Rennen wie 5Mila del Novisad, 5 Mila del Novi Sad und Modena di Corsa con l’Accademia Militare sind hier die Fixpunkte im Rennkalender.
Radfahren: Zum entspannten Rollen durch die flache Landschaft fahren wir hier am Panaro, Secchia und Tiepido entlang. Die alten Bahntrassen, die Modena–Vignola line und die Modena–Mirandola–Finale Emilia line, bieten geschützte Wege und summieren sich auf 60 Kilometer. Entlang Panaro, Secchia und Tiepido gibt's für Radfahrer und Spaziergänger ganze 120 Kilometer an Wasserwegen. EuroVelo 7 führt auf der Strecke Verona–Florence durch Modena, da lassen sich also locker lange base miles zusammenstückeln. Südlich der Stadt liegen die Apenninen; dorthin fahren wir, wenn wir Anstiege, singletrack, cyclocross legs oder gran fondo work brauchen. PanSec ist dabei der Name, den man sich merken sollte.
Saison: Eine klare Liste der besten Monate gibt's nicht, das spüren wir hier einfach so über's Jahr. Frühling und Herbst haben den schönsten Trainingsrhythmus, während der Sommer in Modena richtig heiß wird und eher ruhiges Z2 belohnt als Ego-Intervalle. Die flache Landschaft funktioniert im Sommer immer noch gut, und die Wege entlang Panaro, Secchia, Tiepido und die alten Bahntrassen halten die Fahrten unkompliziert. Im Winter gibt's kühle Tage und auch mal Schneefall, da bleiben Läufer dann eher auf den road loops und Radfahrer wählen das Tal, wenn in den Apenninen Schnee liegt. Die Saison legt die Stadt nie lahm; das Training ändert sich dann einfach von schnell und lang zu gleichmäßig und clever.