Über Radfahren & Laufen in Santiago de CompostelaTrainingsnotizen aus Santiago
Laufen: Hier in Santiago fangen die Leute beim Laufen meistens in den Parks an und verbinden von dort aus die Stadt. Der Alameda Park ist quasi der Stadtpark schlechthin, super für lockere Z2-Läufe, wenn man keine besonderen Ziele hat. Der Galeras Park liegt am River Sarela, und vom River Sarela aus hast du diesen spannenden Blick von unten auf die Kathedrale. Der Música Compostela Park und der Vista Alegre Park sind gut für ruhigere Runden, so an der Seite vom North Campus. Der Club Triatlón Compostela ist hier der Anker für Multisportler. Mit Rennen wie der Carreira Camiño das Letras, Carreira Nocturna SantyaGo, CorreSan Barrio de San Pedro und der Media Maratón e 10K Camiño Inglés bleiben die Beine auf Trab.
Radfahren: Als Radfahrer nutzt man Santiago eher als Startrampe als für feste Routen direkt in der Stadt. Der Club Triatlón Compostela ist der Anlaufpunkt, wenn Radfahrer Struktur, Intervalle und gemeinsame base miles suchen. Im Westen Richtung Ames und im Norden Richtung Valle del Dubra, Trazo und Oroso gibt’s super Möglichkeiten, um sich auszurollen. Im Süden Richtung Teo, Vedra und Boqueijón wird’s dann schon etwas anspruchsvoller. Und im Osten Richtung El Pino ist die Karte offen für längere Touren. Die Games Series - A Estrada ist ein fester Termin im Kalender, auch wenn Santiago selbst jetzt nicht die Hochburg für crits oder gran fondos ist.
Saison: Der Sommer bietet in Santiago das beste Trainingsfenster. Die Sommer sind mild bis warm und eher trocken, da können Läufer gut die Parks nutzen und Radfahrer entspannt ihre Z2-Einheiten fahren, ohne zu überhitzen. Klar, das Atlantikwetter hat man immer im Blick, aber die Stadt ist super für Doppeleinheiten und längere Wochenendausfahrten. Der Winter ändert eher den Rhythmus als die Ambition. Die Winter sind mild und nass, oft mit viel Regen, da sind gute Schuhe und die richtige Ausrüstung wichtig. Schnee gibt’s selten, vielleicht 2-3 Tage im Jahr. Frost gibt’s hauptsächlich im Dezember, Januar und Februar, im Schnitt nur 13 Tage im Jahr.