Über Radfahren & Laufen in Ferrara
Trainingsnotizen aus Ferrara
Laufen: Ferrara verwöhnt Läufer mit flachem Gelände, viel Grün und den Mauern, die einen ehrlich im Rhythmus halten. Die Einheimischen nutzen die Strecke oben auf den Stadtmauern für 9 km, wenn sie ein gleichmäßiges Z2-Training wollen. Für eine längere Runde nehmen sie die Außenseite der Mauern, das sind dann 12 km. Der Urban Park G. hat einen 5 km langen Weg für Intervalle, während der Parco Pareschi, Parco Massari und der Peace Park perfekt für entspannte Tage sind. Das Corriferrara Endurance Sport Team bringt das lokale Clubgefühl auf Straßen, Wegen und alten Mauern rüber. 30, und der 52. Giro delle Mura in Ferrara sind die Highlights im Kalender und sorgen für echte Rennatmosphäre.
Radfahren: Ferrara hat den Spitznamen 'Fahrradstadt' wirklich verdient, weil das Radfahren hier im Alltag einfach super ist. Die Mura-Runde ist 4 km lang mit 15 m Höhengewinn, und die Einheimischen fahren sie wie eine entspannte Crit-Strecke mitten durchs Zentrum. Hier treffen sich Radfahrer aller Alters- und Leistungsklassen für gemeinsame base miles. Die Francolino-Radroute bringt nochmal 8 km, und der Burana-Radweg zieht sich etwa 13 km von der Darsena bis nach Bondeno. Neben der Mura-Runde mit ihren 4 km ist der Gran Fondo del Po das Highlight im Rennkalender. An Anstiegen gibt's eigentlich nur die Montagnola, denn in Ferrara bleibt das Gelände Richtung Po und Po-Delta komplett flach.
Saison: Frühling und Frühherbst sind die besten Monate, da sich Laufen und Radfahren super anfühlen, bevor die Hitze oder der starke Regen kommen. Der Sommer bringt heiße Tage, da laufen die Einheimischen dann im Morgengrauen, halten Intervalle kurz und heben sich längere Z2-Fahrten für die kühleren Tagesrandzeiten auf. 30 passt meistens gut zu dieser Sommerstimmung, und die XLVIII^ In Sla Rota Ad Po - Summer Edition ist für Läufer ein weiteres Highlight bei warmem Wetter. Der Winter bleibt mild, aber auch im trockensten Monat Januar gibt's immer noch Regen. Die Mauern, der Urban Park G. Bassani, die Sottomura-Route und verkehrsarme Straßen sorgen dafür, dass das Training weiterläuft, wenn die Dämme und Feldwege etwas Schonung brauchen.