Über Radfahren & Laufen in St. GallenTrainieren in St. Gallen
Laufen: In St. Gallen ist das Laufen echt unkompliziert. Für lockere Runden eignen sich super die Innenstadt, der Stadtpark beim Theater, der Kreuzbleichepark, der Kantonsschulpark, die Stadtlounge und der Wildpark Peter und Paul. Wer mal schnell das Tempo wechseln will, nutzt die Steinach-Seite oder das Sittertobel. Jeden Sonntag gibt's beim Run Club St. Gallen by WE•TRST den Social-Run-Vibe – da laufen wir gratis 5 bis 10 km, so um die 6-7 Minuten pro Kilometer. Der Club startete 2025 und hat schon über 250 Mitglieder. Der Stadtlauf St. Gallen und der Auffahrtslauf St.Gallen sind die Fixpunkte im Laufkalender, und für einen schärferen Tag ist der Waldstattlauf - Säntis Panoramalauf auch nah genug dran.
Radfahren: Als Radfahrer kriegst du in St. Gallen dieses Berg-Feeling, ohne dass jede Tour gleich ein Sufferfest wird. Wir Locals lenken das Bike zwischen Bodensee und Alpstein, wo verkehrsarme Strassen über sanfte Hügel rollen, an Seen vorbeiführen und dann auch in richtige Pässe münden. Für die Gravel-Leute gibt's Feldwege, unbefestigte Strassen, versteckte Waldpfade und schöne Trails – da werden die Z2 base miles nie langweilig. Die Lake and Alps route funktioniert übrigens sowohl für Rennräder als auch für Gravelbikes. Dead Ends & Cake ist der lokale, etwas schräge Fixpunkt, und die Säntis Classic ist der grosse Name für die Strasse. Die Säntis Classic geht über 16 km und hat +2,798 m Höhenmeter.
Saison: Am besten trainiert man in St. Gallen von Mai bis Juli. Da sind die Sommer kurz und warm, was Doubles, Intervalle und längere Rides einfacher planbar macht. Der Juli ist zwar der nasseste Monat, mit durchschnittlich 13.8 Regentagen, aber wir Locals halten die Ausrüstung bereit und gehen trotzdem raus. Die Stadt hat das ganze Jahr über recht viel Niederschlag, was Waldpfade und singletrack immer schön anspruchsvoll hält. Der Winter ändert die Stimmung dann mit langen, moderat kalten Wochen und viel Wolken. Läufer halten ihre steady miles in den Parks und auf urbanen Routen. Radfahrer verlagern sich auf Gravel, das cyclocross-Gefühl und entspanntere base miles, wenn die Pässe nicht mehr die einfache Option sind.